Wandbilder
« Schöpferisch schaffen heiβt doppelt leben », sagte Albert Camus.
Erste Begehung am Fuße der Wand, unsere Vorstellungskraft arbeitet schon, wir nehmen den Ort in uns auf, die Umgebung, die Freske umrahmen wird.
Wir nehmen Maß vor Ort und bedenken ebenso die Vorgeschichte des Ortes.
Das gewählte Thema erfordert teilweise Nachforschungen in Archiven, Gespräche mit Spezialisten (Historiker, Dichter oder Wissenschaftler), mit Vertretern von Vereinen oder Abgeordneten. Manchmal geben die Einwohner des Viertels Anekdoten oder Fotos preis.
Diese Alchimie erlaubt es Einwohnern ebenso wie Gelegenheitsbesuchern, sich das Werk anzueignen und ihm eine Seele zu verleihen.
Eine Freske ist immer ein Ereignis.
Ob monumental, didaktisch oder spielerisch, auf alle Fälle kreativ und einmalig – eine gemalte Wand ist immer eine Wiedergeburt für das Viertel.
Mit dem technischen Fortschritt hat sich unsere Arbeit der Modellentwicklung verändert.
Während wir früher Aquarellzeichnungen präsentiert haben, erlaubt uns heute die Computertechnologie, unsere Projekte mehr im Detail vorzubereiten und leichter Veränderungen vorzunehmen – das Ergebnis sind perfektere Modelle.
Wir malen alle unsere Schöpfungen. Wir bringen auf die Wand, was wir geplant haben. Aber wir sind auch immer bereit für Improvisationen und ein letztes Augenzwinkern – das Salz der erfolgreichen Malerei.













